Portrait Laura Freudenthaler
Foto: Gianmaria Gava

Laura Freudenthaler

1984 in Salzburg geboren, lebt in Wien. Sie debütierte 2014 mit Der Schädel von Madeleine. Für ihren Roman Die Königin schweigt (2017) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis, er wurde 2018 als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du premier Roman in Chambéry ausgezeichnet. Für Geistergeschichte (2019), ihren zweiten Roman, erhielt sie den Literaturpreis der Europäischen Union. 2020 gewann sie den 3sat-Preis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für ihren Text Der heißeste Sommer, 2021 wurde sie für ihr Werk mit dem manuskripte-Preis ausgezeichnet. Zuletzt erschienen: Arson (2023).

Haben Sie Geschwister? Keine Geschwister. Wann sind Sie von zuhause weggegangen? Als es vorbei war. Nach dem Tod der Eltern? Es war nichts mehr übrig. In Wahrheit geht es nie ums Schlafen. Die Schlafstörung, sagt die Konsultantin, weist uns auf ein Problem hin, das gelöst werden will. Nur in der Mathematik gibt es Probleme, die gelöst werden können.

Aus: Arson, Jung und Jung 2023

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